Neubau mit Minimalbudget

Ausgangssituation

Der Neubau einer Pflegeeinrichtung mit 80 Plätzen wird durch einen Projektentwickler an einen Investor löffelfertig verkauft.


Aufgabenstellung

Die Vorkalkulation stellt für den Titel Einrichtung netto
410.000,- € zur Verfügung. Der tatsächliche Investitionsbedarf beträgt für das unten aufgeführte Gesamtvolumen mindestens 560.000,- € netto. Dieser Posten wurde vor Vertragsschluss nicht mehr angepasst. In diesem Budget müssen enthalten sein: Komplette Einrichtung aller Zimmer, Aufenthalte, Teeküchen, Verwaltung, Lagerräume, Beschilderung, Wäschever- und Entsorgung, Porzellan und Küchenzubehör, Pflegewannen, Fäkalspülen und die Großküche einschließlich Kühlhaus, Spülküche und Speiseausgabewagen. Stores und Dekorationen.
Übergabe der vollständigen Einrichtung zum Fixtermin.


Problemlösung

Die eingehende Analyse der vorgefundenen Kalkulation birgt Einsparpotential in verschiedenen Bereichen. Pflegewannen und Fäkalspülen werden durch preisgünstige Alternativen ersetzt.

Der Austausch der Sitzmöbelmodelle durch qualitativ absolut gleichwertige Produkte, sowie die Wahl günstigerer Lieferanten für Schränke und Innenausbau bringen weitere Entlastung.  Ein wesentlicher Faktor ist das Konzept der Großküche, welches völlig überarbeitet bei hoher Qualität der Produkte eine neue den Anforderungen voll entsprechende Konzeption erfährt.  Die Einbeziehung hoch flexibler, sturmerprobter Partner bringt Ruhe in die chaotische Schlussphase der Bauausführung.


Ergebnis

Durch die Einhaltung des Budgets und des Fertigstellungstermins kann der Projektentwickler seinen Vertrag mit dem Investor erfüllen. Die gelieferte Qualität der Einrichtung überzeugt alle Beteiligten und verhindert lange Auseinandersetzungen um die Erfüllung der Generalverträge. Durch das gestalterische Gesamtkonzept entsteht eine marktfähige, attraktive Einrichtung für den enger werdenden Pflegemarkt.